Die Menschen “Unterm Regenbogen”

“Unterm Regenbogen”, so heißt die Hauptstrasse der  “Eigenheim-Siedlung 55 +” am kleinen Weiher vor der Feldsteinscheune in Bollewick. So könnte auch das gesamte Projekt heißen, dass gerade im Entstehen ist. So bunt und vielseitig, wie die atmosphärische Erscheinung, soll auch die Gemeinschaft der Bewohner werden.

Die Initiatoren, Irmhild und Georg Löhlein haben sich als Künstler und Konzeptioner nach der Wende auch an der Mecklenburgischen Seenplatte einen Namen gemacht. So entwickelten sie unter anderem das “Regional Design” sowie Kommunikationskonzepte für den ländlichen Raum. Sie meinen: “Qualität muss wieder erkennbar sein, besonders in dieser Zeit, der rassanten Entwicklung der Technik.”

Logo natürlich-Seenplatte

Das “Regional Design”

Sie leben und arbeiten seit 1993 in Bollewick.

Aber: “Eins, Zwei, Drei im Sauseschritt, die Zeit vergeht, wir sausen mit!”

In ihrem großen, zum Atelierhaus umgebauten “Restbauernhof” nahmen Garten- und Putzarbeiten mehr und mehr überhand. Sie suchten und fanden eine neue, sinnvolle Aufgabe:

Ihre Idee:                  – Ein Haus bauen
Ihr Motto:                  – Aufbauen statt abbauen
– Eigenheim statt Altersheim
Ihr Konzept:              – Menschen mit den selben Interessen, bilden
einen Verein und bauen nach ihren eigenen Vorstellungen ihr
Haus für das Alter und gestalten gemeinsam ihr Leben, so dass
es nie langweilig wird.

Ein Platz für eine Siedlung, steht in Bollewick schon seit längerer Zeit bereit. Nur das richtige Konzept fehlte noch.

Seit 2009 arbeiten Irmhild und Georg Löhlein an ihrem Konzept.

Das ist der gegenwärtig Stand: 20 Bauplätze und ein Platz für ein “Mehrgenerationenhaus” sind vorbereitet. 10 Familien haben ihre Grundstücke bereits gekauft. 3 Familien werden noch in diesem Jahr ihr Haus aufbauen.

Das “Mehrgenerationenhaus” wird von allen Vereinsmitglieder finanziert und kann später von allen Einwohner der Gemeinde genutzt werden. Die Vorstellungen, wie das Haus genutzt werden soll, sind vielfältig. Auf alle Fälle wird es ein Haus der Begegnungen für Jung und Alt werden. Und diese Vorstellung allein, regt jetzt schon die Ideenvielfalt an.

Was bewegt eigentlich Menschen dazu, zu einer “Großfamilie” zusammen zu wachsen?

Ein Vereinsmitglied, der in seinem Arbeitsleben in der ganzen Welt unterwegs war, möchte sich endlich “zu Hause” fühlen. Andere wollen die gegenseitige Hilfe, das Geben und Nehmen genießen und wieder Andere wollen einfach in ihre Heimat Mecklenburg zurück kommen.

Für Irmhild und Georg Löhlein sind die Kontakte zu den Menschen allen Alters und die Entwicklung ihres Projektes, immer wieder spannende Erlebnisse.

In den monatlichen Gesprächsrunden, mit bis zu 30 Interessenten, spielte auch die  Bio-Energie und das Nahwärmenetz eine wichtige Rolle.

Monatliche Treffen des Vereins                             Das nächste Treffen ist an 04. August 2012. Interessenten sind immer herzlich willkommen.

Für einige Vereinsmitglieder war die Entwicklung in Bollewick zum Bio-Energie-Dorf ein ganz entscheidender Faktor, in der “Eigenheim-Siedlung 55+” ihr Haus zu bauen. Andere ließen sich gerne überzeugen.

In  alle bisher geplanten Häuser, wird die Wärme der beiden Bio-Gasanlagen fließen.

Am 15. Juni 2012 wurde die Hauptstraße “Unterm Regenbogen” von allen Vereinsmitgliedern fröhlich eingeweiht.

                 Einweihung der Hauptstraße
www.eigenheim55plus.de

Das wird die künftige die Wohnung von Manuele und Ralf Weiße, mit ihren Kindern Paul und Calotta (9 und 11 Jahre alt) aus dem kleinen Städtchen Röbel an der Müritz.

Eigenheim der Familie Weiße

“Wir wollten schon lange in Bollewick bauen.” erklärt Ralf Weiße. “Bollewick auf dem Weg zum Bioenergie-Dorf und das Eigenheimprojekt 55 + gaben den letzten Anstoß, unser Haus an diesem Ort zu bauen.

Eigenheimbauplatz 55 +

Wir wollten ein Haus, in dem unsere Kinder aufwaschen und wir bis ins hohe Alter in einer Gemeinschaft leben können.                                                                                                 Gegenwärtig erleben wir, dass viele Einwohner aus Bollewick vorbeischauen und wissen wollen, was hier entsteht. Sie freuen sich mit uns und wünschen uns Glück.                   Das ist ein gutes Gefühl!   Wir fühlen uns Willkommen!”  erzählt Ralf Weiße.

Ralf Weiße, der mit der Familie und Freunden den Innenausbau selber machen will.

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