Das große Buddeln geht weiter

 

Es ist Freitag, der 10 August 2012. Nach einer kurzen Frühstückspause, nehmen die Mitarbeiter der Tiefbaufirma Auch aus Röbel, die Arbeit wieder in Angriff.

 

Mitarbeiter der Tiefbaufirma Auch

 

Seit Ende Juni wurden weit über 1000 m Rohre für das Nahwärmenetz verlegt. Immer auf dem Geh-und Radfahrweg entlang, einschließlich die Abzweigung zu den Häusern.

 

Nahwärmeleitungen der Firma REHAU

 

Bollewick ist ja ein “Straßen-Dorf”, auch wenn der Name “Bollewick” übersetzt “Rund-Dorf” heißt. Ein “Rund-Dorf” war es vor längst vergangenen Zeiten und an einem anderen Ort. Der Name ist aber geblieben. Kurrios ist auch, dass alle Bollewicker unbedingt darauf bestehen, dass der Name “Bollewick” mit der Betonung auf dem “e” ausgesprochen wird. (Auch ein Überbleibsel aus längst vergangenen Zeiten? Eine Erklärung gibt es nicht so richtig dafür.)

 

Die Bauarbeiten sind in der Zwischenzeit an der Feldsteinscheune angekommen.   Es ist gerade Markttag, besser gesagt “Trödler-Markt”. Da werden viele Gäste erwartet, die immer etwas suchen und auch finden.

 

Die Einfahrt zum Parkplatz an diesem Wochenede, ist ziemlich eingeschränkt.

 

Einfahrt zum Parkplatz vor der Feldsteinscheune

 

Aber mit Geduld und freundlichen Worten des Parkplatzeinweisers Olli Schmidt, werden alle Gäste herzlich begrüßt und eingewiesen.
“Bisher haben wir kaum Probleme bei dem Verlegen der Leitungen gehabt.
Die Anwohner waren alle sehr kooperativ.” berichteten die Bauarbeiter und begannen mit der Arbeit.

 

Aushub mit Mini-Bagger

 

Aufmerksam werden die Baggerarbeiten beobachtet, damit kein unterirdisches Kabel aus Versehen beschädigt wird.

 

Genau gegenüber der Feldsteinscheune hat Hannelore Ebel, in Bollewick geboren und aufgewachsen, seit über 21 Jahr ihr Dental-Labor mit ihren 4 Mitarbeitern.

 

Die Mitarbeiter des Dental-Labors

 

In dem großen Haus befinden sich die Praxisräume und ihre Privatwohnung. Hier wird viel Wärme benötigt.  “Wir haben uns aus mehren Gründen für die Nahwärme entschieden.” berichtet Hannelore Ebel . “Die Umstellung auf Bio-Energie sind für meinem Mann und mich ein wichtiger Beitrag für die Umwelt. Ein weiterer Punkt sind die stetig steigenden Öl-Preise. Wir haben einen 8000 l Erdtank, den wir schon lange nicht mehr voll füllen können. Und der nächste Grund ist unsere Öl-Heizung. Sie hat in der Zwischzeit schon über 20 Jahre auf dem Buckel. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann diese Heizung ausgewechselt werden muss. Jetzt warten wir mit Ungedult auf den Anschluß!”

 

Und dass wird wohl noch ein paar Wochen dauern. Über die Hälfte der Leitungsverlegung ist  geschafft, aber es gibt noch viel zu tun!

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