Bollewick ist BioEnergieDorf !

Mit einem symbolischen Knopfdruck aktivierten am 15. Februar 2013, der  Minister für Energie in Mecklenburg/Vorpommern Volker Schlotmannm, Landrat Heiko Kärger und Bürgermeister der Gemeinde Bollewick Bertold Meyer gemeinsam die Motoren für die  Wärmeeinspeisung in das Bioenergie-Netzwerk der Gemeinde.

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Bollewick darf sich jetzt

BioEnergieDorf  im Garten der Metropolen!”   imagelogobioenergie

 nennen.

Vom Beschluß des Gemeinderates bis zur Inbetriebnahme des Bioenergie-Wärmenetzes vergingen 6 lange Jahre.

“Enfach zu lange und zu bürokratisch! Es kann nicht sein, das aus uns Landwirten, Papierwirten werden.” wie später Bauer Wilhelm Dabelstein in seiner Rede einschätzte.

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Auf der Tenne der großen Feldsteinscheune, wo vor rund 25 Jahren noch Heu und Stroh lagerten, hatten sich zahlreiche Gäste und Einwohner der Gemeinde eingefunden, um diesen Tag feierlich zu begehen.DSC_15.02.13GästeDSC_15.02.13pro.Gäste

Unter den Gästen weilten unter anderem, der Amtsleiter und die Bürgermeister der Nachbargemeinden, viele Netzwerkpartner, Ingenieure aus Mexiko, die zur Zeit in Wismar studieren (siehe Artikel 16)

DSC_0326_Rudolf Borchert von der SPD, Alexandra und Wolfgang Borchard von der ökologischen Plattform der Linken, aber auch solche Gäste wie Frau Brigitte Bork von ENERCON GmbH Rostock (Windpark-Investment) oder Frau Finja Fürchtenicht vom beruflichen Gymnasium für Erneuerbarer Energie in Osterröhnfeld und nicht zuletzt Frau Kefes und Herr Jenne von der Fima REHAU.                                                                                     Kinder sind die Zukunft unseres Dorfes und sie waren an diesem Tag ebenfalls herzlich willkommen.

DSC_0356_Auf einer großen Leinwand wurden Bilder vom ersten Spatenstich bis zur Inbetriebnahme der Pumpstation gezeigt.

“Bewegende” Bilder im wahrsten Sinne des Wortes.

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Minister Schlotmann betonte in seinem Grußwort: “Die Chancen der Energiewende dürfen nicht verpasst werden. Bollewick ist für Andere ein Leuchturm in Sachen Bioenergie. Bollewick macht Mut.”DSC_15.02.13MinisterSclotmann

“Die Energiewende muss von unten begonnen werden. Gemeinsam mit den Bürgern, Bauern, Netzwerkpartnern usw., dann wird sie auch gelingen”, so Arne Schulze von der Bioenergieregion Mecklenburgische Seenplatte.

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Wir sind jetzt unabhängig von den Preiserhöhungen von außen.” freute sich Bertold Meyer.

“Neben der Feldsteinscheune, Kindergarten und den Landwerkstätten, sind 54 Haushalte angeschlossen. Jährlich werden durch die Biowärme 623 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Denn alleine in der Feldsteinscheune wurden jährlich 50 000 l Öl verheizt.  Wir wollen uns aber nicht auf den Lorbeeren ausruhen. Es gibt noch viel zu tun.” so Bertold Meyer.

“Im Sommer fällt ein Überschuß an Wärmeenergie an, die wir sinnvoll nutzen wollen. Die ersten Ideen sind schon vorhanden. Wir möchten auch die Windenergie nutzen und gemeinsam mit anderen Gemeinden einen Windpark mit Bürgerbeteiligung errichten und nicht zuletzt soll Bollewick ein “Lernhaus” werden. Wir wollen anderen Interessenten aus aller Welt mit unseren Erfahrungen in Sachen Energiewende helfen, informieren und beraten.”

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Gedankt wurden an diesem Tag allen, die zum Gelingen des Projektes “Nahwärmenetz in Bollewick” auf irgend einer Art beteiligt waren. Ein besonderes Dankeschön erhielt Dr. Olaf Schätzchen von der ARGE Bioenergie Bollewick GbR.

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Eine Torte sollte nach der langen mühevollen Arbeit, Energie spenden. Die LED-Leuchten mit Windsensor weisen auf weitere spannende Projekte hin.DSC_TorteDSC_0347

                                              

Im Anschluß, nach einem gemeinsamen Inbiss mit allen Gästen, wurde eine Führung durch das Bioenergiedorf Bollewick angeboten.

Besichtigung der Pumpstation und der Biogasanlage des Bauern van der Ham standen auf dem Plan.

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Die Vertreter der Firma REHAU hatten zur Erinnerung an diesem historischen Tag ein Birnenbäumchen mitgebracht. Er wurde zusammen mit einem Apfelbaum an der Pumstation gepflanzt.

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Die Bäume sollen prächtig wachsen und Früchte tragen.

Ein symbolischer Akt, der auf unser Dorf übertragen werden kann.

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